Allgemeines
In kurzer und knapper Form sind hier alle wichtigen Informationen über das LGH aufgelistet. Sie dienen zu einem ersten Überblick. Genauere und weiterführende Informationen befinden sich in den entsprechenden Rubriken auf dieser Webseite.
Rechtlicher Rahmen
- Landesgymnasium in kommunaler Trägerschaft (Stadt und Kreis als Schulverband)
- 3 Abteilungen: Schule, Internat und Kompetenzzentrum
- Kompetenzzentrum in Landesträgerschaft
- Modellschule
Organisatorische Begebenheiten
Gymnasium
- Beginn ab Klasse 7
- Abschluss: Zentralabitur in Klasse 12, ggf. mit Zusatzqualifikationen
- Klassenstärke: 20 - 24 Schüler
Internat
- Internatsschule - seit dem Schuljahr 2008/09 vier externe Plätze pro Klasse, Teilnahme am Internatsleben verbindlich
- Unterbringung in Doppelzimmern, ca. 12 Schüler bilden eine Wohngruppe, Betreuung durch einen Wohngruppenmentor
- Kosten: 501,82 € / Monat für Unterkunft und Verpflegung; derzeit Förderung ab Klasse 7 (normalerweise erst ab Klasse 10) nach den BaföG-Richtlinien möglich
Kompetenzzentrum
| Interne Aufgaben am LGH | Externe Aufgaben landesweit |
Organisation des Auswahlverfahrens, Durchführung der Intelligenzdiagnostik | Telefonberatung |
| Beratung von Schülern, Lehrern und Eltern | Informationsbündelung zum Thema Hochbegabtenförderung in Baden-Württemberg |
| Begleitung der Unterrichtsentwicklung | Fortbildung für Multiplikatoren |
| Schulinterne Fortbildung | |
Auswahlverfahren
Zielgruppe
Schüler mit nachgewiesener intellektueller Hochbegabung, Leistungsbereitschaft und Internatsfähigkeit.
Keine weitere Spezifizierung in Profile oder in eine Auswahl nach Hochleistern oder nach hochbegabten Problemkindern: "Gesamtschule" für Hochbegabte.
Dreistufiges Auswahlverfahren
| Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Einreichen der Bewerbungsunterlagen | Intelligenztest im Gruppensetting | Projektwochenende mit Bewerberinnen und Bewerbern |
Besonderheiten des pädagogischen Konzepts
Individuelles Fördern und Fordern
- Gemeinsames Leben und Lernen - Angelsächsisches Campusmodell
- Begleitung der individuellen Lernkarriere durch vom einzelnen Schüler gewählten Gymnasialmentor - Dreistufige Studierzeit und Lernbörse
- Hochbegabtendidaktik: Akzeleration und Enrichment
- Differenzierung in klassenübergreifende, leistungshomogene Lerngruppen (z.B. Fremdsprachenschiene, Mathematikschiene; Lernverträge)
- Fächer- und jahrgangsübergreifender Unterricht mit Vorlesungen, Seminaren und Projekten
- Breit gefächerte Zusatzangebote
- Math.- naturwiss.- inform. technisches Schülerforschungszentrum am LGH in Kooperation mit den Universitäten Ulm und Stuttgart
- Intensive Zusammenarbeit mit externen Partnern
- Beratung durch das Kompetenzzentrum
Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung
- Orientierung am Leitbild der Schule
- Wahlpflichtbereich an ganzheitlicher Bildung orientiert
- Jahrgangsthemen (Coaching in Kl. 7, Darstellendes Spiel in Kl. 8, Werkstätten/ Küche/Schulgarten in Kl. 9, Sozialpraktikum in Kl. 10)
- Demokratische Schul- und Internatsstrukturen
- Soziale Dienste im Schul- und Internatsleben
- Pädagogische und psychologische Beratung durch das Kompetenzzentrum
Campusmodell - Lehrer und Schüler leben und lernen gemeinsam
Für die
Schüler des LGH bietet das Campusmodell viele Chancen - so fördert es:
- Synergieeffekte durch das Zusammenleben mit Gleichgesinnten und durch ein leistungsförderndes Umfeld
- Teamfähigkeit durch Schulprojekte und Internatsstrukturen
- Selbstständigkeit durch das Internatsleben
- Übernahme von Verantwortung für die eigene schulische und persönliche Entwicklung sowie Übernahme von Verantwortung für Mitschüler
- Persönliche Beziehung zu Lehrern.
Für die
Lehrkräfte ist das Campusmodell eine besondere pädagogische Herausforderung, bietet andererseits aber auch besondere Möglichkeiten:
- Zeit für den einzelnen Schüler
- Lehrer als Internats- und Gymnasialmentor (begleitet den Schüler ganzheitlich in seiner persönlichen Entwicklung, auch über den schulischen Bereich hinaus).
- Lehrer als Lernexperte (lernt durch das Internatsleben das individuelle Lernverhalten des Schülers kennen und kann ihn gezielt unterstützen).
- Lehrer als Mediator (trägt zu einer konstruktiven Konfliktlösung im schulischen und außerschulischen Bereich bei).
Ziele der Schule
- Bestmögliche Entwicklung jedes einzelnen Schülers
- Entwicklung einer zukunftsorientierten Schul-, Lehr- und Lernorganisation